Möchte man am Wochenende im Bett frühstücken, sich dafür aber keinen Zentimeter bewegen, braucht man ein Kind. So viel steht fest. Man benötigt ein Kind, dass den Weg zum Bäcker in und auswendig kennt.
Des Kindes Laufrad muss jedoch einige Kriterien erfüllen: die Anwesenheit einer Klingel wie auch eines Korbes sind von immenser Wichtigkeit. Wie sonst sollen die Brötchen unangeknabbert nach Hause transportiert werden, und wie sonst sollte man der gesamten Nachbarschaft morgendliche Klingellieder vorspielen.
Man packe also dem Kind ein paar Taler in sein Portemonee und schicke es auf die Reise. Erhobener Brust wird es sein Fahrrad den Gehweg entlang steuern und beim gegen die Straßenlaterne bumsen zu Mama hoch winken. Immer mit einem Grinsen im Gesicht. Es wird den Weg zum Bäcker finden, sich vor halb- schlafende- Bild- am- Sonntag- geile- Opas quetschen und die Nase an der Auslage platt drücken. Es wird bezahlen und sich von der Verkäuferin fragen lassen wo denn Mama wäre. Mama macht heia. Papa auch. Ich nicht.
P.s: Man schreibe dem Kind einen Zettel was es mitbringen möge. Schokodonut und halb angegessene Quarkbällchen schmecken mit Schinken und Ei nämlich nicht so prall.
P.p.s: Hat man denn dann einen Zettel geschrieben, klebe man ihn am besten auf des Kindes Jacke, es wird sonst eh vergessen, dass es einen hatte.
P.p.p.s: Noch besser, man geht einfach mit. Scheiß auf Frühstück im Bett.
Des Kindes Laufrad muss jedoch einige Kriterien erfüllen: die Anwesenheit einer Klingel wie auch eines Korbes sind von immenser Wichtigkeit. Wie sonst sollen die Brötchen unangeknabbert nach Hause transportiert werden, und wie sonst sollte man der gesamten Nachbarschaft morgendliche Klingellieder vorspielen.
Man packe also dem Kind ein paar Taler in sein Portemonee und schicke es auf die Reise. Erhobener Brust wird es sein Fahrrad den Gehweg entlang steuern und beim gegen die Straßenlaterne bumsen zu Mama hoch winken. Immer mit einem Grinsen im Gesicht. Es wird den Weg zum Bäcker finden, sich vor halb- schlafende- Bild- am- Sonntag- geile- Opas quetschen und die Nase an der Auslage platt drücken. Es wird bezahlen und sich von der Verkäuferin fragen lassen wo denn Mama wäre. Mama macht heia. Papa auch. Ich nicht.
P.s: Man schreibe dem Kind einen Zettel was es mitbringen möge. Schokodonut und halb angegessene Quarkbällchen schmecken mit Schinken und Ei nämlich nicht so prall.
P.p.s: Hat man denn dann einen Zettel geschrieben, klebe man ihn am besten auf des Kindes Jacke, es wird sonst eh vergessen, dass es einen hatte.
P.p.p.s: Noch besser, man geht einfach mit. Scheiß auf Frühstück im Bett.
Bitte bitte bitte,
AntwortenLöschenein Kurzgeschichtenbuch für Eltern!
Bitte,bitte,bitte so ganz a la Karlchen. ;)
hihihihi.... isch finds och zum schiessen... denke auch du solltest mal was schreiben :-*
AntwortenLöschenGott seid ihr süß!
AntwortenLöschenWas für eine süße Geschichte! Ich hab mich kapuut gelacht :)
AntwortenLöschenEcht süße Geschichte, der letzte Satz ist so super. :) Bei uns in der Familie endet ja jeder Auftrag mit dem folgenden Kommentar meinerseits: "Lass ma, ich machs selbst."
AntwortenLöschenDu wurdest im Grünen getaggt ;-)
AntwortenLöschenhttp://thecuteowl.blogspot.com/2012/01/klamottchen.html